Last Minute:

Versuche es kurzfristig! Manchmal werden noch kurz vor oder selbst nach Ausbil- dungsbeginn Ausbildungs- plätze frei. Frag bei der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer nach!

Was alles zu einer guten Bewerbung gehört, siehst du bei Job aktuell. Dort kannst du auch ein virtuelles Vorstel- lungsgespräch machen.

Job Aktuell mit Bewerbungstipps

Bewerbungscheck

Verschick nicht einfach wieder die Unterlagen vom letzten Jahr, sondern mach den Bewerbungscheck, bevor du dich an den zweiten Anlauf zur Ausbildungsstelle machst.    

  1. Deine Bewerbungsunterlagen müssen 1A sein! Das gilt für die Form wie für den Inhalt. Tippfehler, Standardtexte, Lücken im Lebenslauf, fehlende Anlagen oder ein misslungenes Foto können das direkte Aus bedeuten. Infos wie es geht, findest du bei Job Aktuell. Lass deine fertige Bewerbung auf alle Fälle noch von anderen gegenchecken.
  2. Schulnoten sind wichtig! Arbeitgeber schauen zwar nicht alleine auf die Schulnoten, doch lauter Vieren sind keine gute Visitenkarte. Wenn du gerade ein Angebot einer beruflichen Schule besuchst, ist das für dich die Gelegenheit, hier aufzuholen und deine Bewerbungschancen gegenüber dem Vorjahr zu verbessern.
  3. Zeig, was in dir steck! Arbeitgeber suchen Azubis, die engagiert, zuverlässig, teamfähig, offen für neue Herausforderungen, ... sind. Es macht Eindruck, wenn du dich in der Schule, im Verein oder Jugendhaus engagiert hast und das über ein Qualipass-Zertifikat belegen kannst. Das kommt dann als Kopie in die Anlagen zu deiner Bewerbung. Das gilt natürlich auch für erste Berufserfahrungen über Praktika oder Ferienjobs, wenn die zu deinem angestrebten Ausbildungsberuf passen.
  4. Werde persönlich! Am besten ist der direkte Draht über ein Praktikum oder Ferienjob. Nicht schlecht sind natürlich auch Kontakte über Eltern oder Bekannte. Für deine Bewerbung brauchst du auf alle Fälle eine konkrete Ansprechperson. Im Zweifelsfall solltest du vorher im Betrieb anrufen und nachfragen, wer dort für Ausbildungsstellen zuständig ist.
  5. Klein aber fein! Vergiss die kleinen Ausbildungsbetriebe nicht. Sie sind meist nicht so überlaufen.
  6. Weite deine Suche aus! Große Städte bieten mehr Ausbildungsstellen als kleine Gemeinden und vielleicht ist die Situation in 100 km Entfernung deutlich besser als bei dir vor Ort. Falls du dann lange Wege mit hohen Fahrtkosten haben solltest oder vielleicht ganz wegziehen musst, gibt es verschiedene finanzielle Hilfen wie Jugendwohnheime, Wohnberechtigungsscheine oder die Berufsausbildungsbeihilfe für Azubis.
  7. Nicht nur Trendberufe! Es gibt viel mehr als die üblichen Top 10 der Berufe und so etwas wie Frauen- und Männerberufe gehört in die Steinzeit. Was zählt, sind deine Interessen. Wenn du dir unsicher bist, ist ein Schnupperpraktikum genau das Richtige. Vielleicht ist auch eine zweijährige Ausbildung ein guter Anfang für dich.
  8. Lass die Alternativen zu deinem Traumberuf nicht außer Acht! Es ist erstaunlich, wie viele artverwandte Berufe es gibt. Im BIZ weiß man Bescheid, welcher Beruf aus dem gleichen Berufsfeld wie dein Traumberuf noch alles in Frage kommen könnte und vielleicht nicht so überlaufen ist. Oder gib in BERUFENET ein Stichwort ein (z.B. IT, Elektronik, Holz, Gesundheit  oder Kinder), das zu deinem Berufswunsch passt.